Cyber sex online chatbots

Sobald man aber anfängt, ein Doppelleben zu führen, Geheimnisse vor der Partnerin zu haben und andere Lebensbereiche zu vernachlässigen, wird es gefährlich.“ Ist Cybersex-Sucht weit verbreitet?Farke: „Studien belegen, dass inzwischen fast drei Mio.

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Bei klären zwei Experten über den beängstigenden Sex-Trend im Netz auf: Psychologe Michael Thiel und Gabriele Farke, Autorin von „Gefangen im Netz?

“ und Gründerin des Vereins Hilfe zur Selbsthilfe bei Onlinesucht (HSO).

Die Männer surfen teilweise sechs Stunden täglich auf Porno-Websites, schauen sich Fotos und Videos an oder chatten in einschlägigen Foren über jene Art von Sexualität, die sie sonst nicht ausleben können.

Entweder weil sie keine Partnerin haben, oder weil sie sich nicht trauen, der Freundin ihre Fantasien zu beichten.

Dort befindet man sich in einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten.

So lange Internetsex in einem kleinen Rahmen – alles überschaubar und kontrollierbar – bleibt, kann es auch einmal eine tolle Art sein, sich auszutoben und kann vielleicht sogar das Sexleben bereichern.

Farke: „Online-Sex ist das Ansehen von erotischem oder pornografischem Material (Fotos, Videos, Webcam-Handlungen, E-Mails, Chats).

Ziel ist es, sich selbst erregen zu lassen und selbst (oft mehrmals hintereinander) zu befriedigen.

Das kann schnell süchtig machen.“Wer gilt als Risikogruppe?

Farke: „Bei den Online-Sexsüchtigen haben wir es vor allem mit jungen Männern, oft Studenten, im Alter von 25-29 Jahren zu tun.

deutsche Internetnutzer von Onlinesucht betroffen sind, darunter sind mindestens zwei Drittel onlinesexsüchtig, der Rest dürfte onlinespielsüchtig bzw. Online-Sex ist also weiter verbreitet als man annimmt.

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